Die Waage – Freund oder Feind?

Warum diese eine Zahl beim Abnehmen oft mehr Stress macht, als sie hilft

Sie steht da.
Still. Neutral. Unscheinbar.

Und trotzdem entscheidet sie bei vielen Frauen darüber,
wie der Tag beginnt.

Gut.
Oder eher… schwierig.

Die Waage.

Der berühmte Moment am Morgen.
Draufsteigen, kurz den Atem anhalten – und zack:
Die Stimmung steht.

Ein bisschen weniger?
Erleichterung.
Ein bisschen mehr?
Frust. Zweifel. Selbstkritik.

Und das alles wegen einer Zahl.

Dabei wollten wir doch einfach nur abnehmen.
Nicht täglich unser Selbstwertgefühl überprüfen.
Nicht überlegen, ob Frühstück heute „verdient“ ist.

Und trotzdem passiert genau das.
Immer wieder.

Warum die Waage beim Abnehmen so viel Macht bekommt

Viele Frauen, die zu uns kommen, kennen dieses Auf und Ab nur zu gut.
Mal geht es runter.
Dann wieder rauf.
Dann stagniert es.
Dann passiert scheinbar… nichts.

Die Waage wird zum Maßstab für Erfolg.
Oder für persönliches Scheitern.

Dabei misst sie nur Gewicht.
Nicht mehr. Nicht weniger.

Sie misst nicht,
wie gut du geschlafen hast.
Wie stressig dein Tag war.

Was dich gerade emotional belastet.

Oder ob Hormone, Zyklus oder Wechseljahre mitmischen.

All das interessiert die Waage nicht.
Sie zeigt eine Zahl.
Punkt.

Kein Wunder also, dass Abnehmen sich oft so mühsam anfühlt, wenn diese Zahl täglich über Motivation oder Frust entscheidet.

Wenn Essen plötzlich nicht mehr etwas ist, das nährt, sondern etwas, das kontrolliert werden muss.

Sowohl das Essen als auch die Waage werden zum Feind.

Die Waage zur “Schrecksekunde” am Morgen.

Sie bewertet.
Ohne Kontext.
Ohne Einordnung.
Ohne Gefühl.

Und genau das macht es so schwer, locker zu bleiben.

Viele Frauen berichten, dass sie sich an Tagen mit „schlechter Zahl“ weniger mögen.
Strenger mit sich sind.
Weniger genießen.

Und an Tagen mit „guter Zahl“?
Da ist kurz alles gut.

Bis zum nächsten Morgen.

Das Problem ist nicht die Waage selbst.
Sondern die Macht, die wir ihr gegeben haben.

Was sich verändert, wenn die Waage leiser wird

Manche Frauen stellen sie irgendwann weg.
Andere steigen seltener drauf.
Wieder andere nutzen sie neutral – ohne Drama.

Alles darf.
Nichts muss.

Aber fast immer passiert eines:
Der Fokus verschiebt sich.

Weg von der Zahl.
Hin zu Fragen wie:
Fühle ich mich wohler?
Trage ich meine Lieblingskleidung?

Habe ich mehr Energie?
Passt mein Essen zu meinem Alltag?

Und plötzlich fühlt sich alles rund um Essen & Gewicht nicht mehr wie ein täglicher Test an, sondern wie ein Prozess, der atmen darf.

Die Waage zeigt eine Zahl.
Mehr nicht.

Begleitung ohne Diät-Druck

Und genau hier muss niemand allein weitergehen.

Wir haben es selbst jahrelang mit Büchern und Programmen versucht und festgestellt: Persönliche Begleitung macht den Unterschied.

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